Qualität, Herkunft, Innovation:
Bio-Apfelernte 2026 mit regionalen Unterschieden

Nach der außergewöhnlich großen Ernte 2025 rechnet die FÖKO e.V. (Fördergemeinschaft
Ökologischer Obstbau) für 2026 mit einer insgesamt guten Versorgung bei Bio-Äpfeln aus
Deutschland – wenngleich mit regional unterschiedlichen Erntemengen.

2025: verlässliche Versorgung aus deutschem Anbau
Die Bio-Apfel-Ernte 2025 fiel national wie international sehr groß aus. Trotzdem waren die
deutschen Bio-Äpfel gut am Markt platziert. Ein Ergebnis, das zeigt, dass Bio-Äpfel aus
heimischer Produktion auch bei großen Erntemengen auf eine gute Nachfrage treffen. Bis zum
Übergang in die neue Ernte konnte die Versorgung mit hochwertigen deutschen Bio-Äpfeln aus
der Lagerung aufrechterhalten werden – und damit 365 Tage im Jahr.

2026: Regional unterschiedliche Erntebedingungen
Für 2026 zeichnet sich in Deutschland insgesamt eine gute Versorgung mit Bio-Äpfeln ab. Das
Bild ist regional jedoch unterschiedlich: Hagelschäden im Norden und Hitzeperioden im Süden
haben in einzelnen Anbaugebieten spürbare Ernteeinbußen zur Folge. Wo die Witterung
mitgespielt hat, ernten die Erzeugerinnen und Erzeuger aromatische, qualitativ hochwertige
Früchte mit hohen Zuckergehalten durch die vielen Sonnenstunden.

Qualität, Herkunft und Vielfalt
Unsere Mitgliedsbetriebe stehen für hohe Qualität und guten Geschmack, regionale
Wertschöpfung und als Träger eines anerkannten Bio-Verbandszeichens für Biodiversität.
Regional, hochwertig, nachvollziehbar, verlässlich – das sind die Argumente, mit denen
heimische Bio-Äpfel im Regal punkten. Die Rahmenbedingungen bleiben anspruchsvoll: So
fordern u.a. steigende Lohnkosten und klimabedingte Veränderungen die Betriebe. Dass die
Qualität dennoch stimmt, ist das Ergebnis konsequenter Innovation.

Innovation aus der Praxis
Engagierte Betriebe entwickeln Lösungen für einen resilienten und zukunftsfähigen Bio-
Obstbau. Beispielhaft steht dafür der Betrieb Glocker, ausgezeichnet mit dem Bundespreis
Ökologischer Landbau. Auch das bundesweite Praxisforschungsnetzwerk „Bioneers“ setzt
direkt bei den Betrieben an: Lösungen werden gemeinsam entwickelt, erprobt und für die
Praxis nutzbar gemacht – etwa beim Wassermanagement und bei der Anpassung an
veränderte klimatische Bedingungen.

Bio Stars®: Dachmarke für robuste Sorten
Mit den Bio Stars® treibt die FÖKO zudem die Sortenentwicklung und Vermarktung voran.
Robuste und zugleich geschmacklich attraktive Apfelsorten werden unter einer gemeinsamen
Dachmarke gebündelt. So erhalten innovative Sorten einen leichteren Zugang zum Markt und
können dazu beitragen, den deutschen Bio-Apfelanbau breiter und resilienter aufzustellen.
Qualität, Herkunft und Innovation – darin liegt die Zukunft des deutschen Bio-Obstbaus.

Über die FÖKO
Die FÖKO e.V. (Fördergemeinschaft Ökologischer Obstbau) ist ein bundesweites Netzwerk von
rund 220 Bio-Obsterzeugerinnen und -erzeugern. Sie verbindet Praxisbetriebe, Beratung,
Forschung und weitere Partner und arbeitet an praxisnahen Lösungen und der
Weiterentwicklung des Systems ökologischer Obstbau.
Pressekontakt: foeko@foeko.de | foeko.de | bio-stars.de

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